Fragen und Antworten rund um das Thema „Daunen Oberbett“

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Im Bereich der Bettausstattung gibt es große Qualitätsunterschiede – egal ob bei Matratzen, Lattenrosten oder Kopfkissen. Für den Endkunden wird es aber am schwierigsten beim Thema „Zudecken“ bzw. „Oberbetten“. Hier gibt es eine riesige Auswahl, welche Sie im Geschäft nicht so einfach differenzieren können. Und noch eine Steigerung des Schwierigkeitsgrades kommt beim Thema „Daune“ auf.





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Die Daune

Daune ist ganz sicher nicht gleich Daune und auch Feder ist nicht gleich Feder. Da gibt es deutliche Qualitätsunterschiede, bedingt durch Rassen, Herkunft, Haltungs- und Gewinnungsformen sowie die Möglichkeiten der Veredelung mit oder ohne chemische Substanzen. Die aus artgerechter Haltung stammenden hochwertigen Rohwaren aus dem Inland und aus aller Herren Länder werden zum Beispiel bei dem Hersteller „Treude & Metz“ ausschließlich nur in ökologischen Prozessen (unter Beachtung europäischer Normen) – also naturbelassen – veredelt.
Dies sind wichtige Voraussetzungen für dauerhaften, erholsamen Schlafkomfort und eine hohe Funktionstüchtigkeit. Die enge Zusammenarbeit mit Universitäten und unabhängigen Instituten schafft hierfür die wissenschaftlichen Grundlagen und Sicherheiten.
Das bedeutet, je besser die „Prima-Klima-Öko-Daunen & -Federn“, desto besser die Funktionseigenschaften der Bettausstattungen. Und das hat einen sehr guten Grund:

Durch die unnachahmliche Einlagerung von sehr viel Luft – einem der schlechtesten Wärmeleiter – zwischen den Daunen und deren Verästelungen wird ein hoher Wärmerückhalt und auch großer Feuchtetransport gewährleistet. Kein anderes Füllgut für Bettausstattungen, ob natürlich oder synthetisch, bewirkt gleichzeitig und vor allem auch über eine lange Nutzungszeit einen so hohen und gleich bleibenden Gebrauchskomfort für den erholsamen Schlaf, wie „Prima-Klima-Öko-Daunen & -Federn“.

Welche Auswirkungen hat die richtige Zudecke?

Für einen erholsamen Schlaf, das persönliche Wohlfühlen und eine lebensbejahende Aktivität und Leistungsfähigkeit am Tage, ist eine erholsame Nachtruhe zwingend erforderlich. Das heißt, dass jeder Schläfer eine auf seine individuellen Ansprüche gefertigte Zudecke haben sollte. Beheizte Schlafzimmer im Winter oder Schlafen bei offenen Fester sind Kriterien, die selbstverständlich bei der Auswahl der neuen Zudecke auch eine Rolle spielen. Leider wird aber bei der Auswahl der persönlich richtigen Zudecke die Leistungsfähigkeit des Füllmaterials und die Körperanpassung Ihrer Zudecke stark unterschätzt. Je hochwertiger ein Daunen-Füllmaterial, desto besser kann es die Feuchtigkeit abtransportieren und sorgt für ein gleichmäßiges, angenehmes Klima unter Ihrer Komfort-Daunendecke. Dies ist die Grundvoraussetzung für Ihren gesunden, erholsamen Schlaf!

Welche Vorteile bietet die Daune?

Durch ihren Aufbau bietet die Daune naturgemäß ein Maximum an Wärmeisolation, Feuchteregulation und Elastizitätsvermögen. Für ein optimales Füllergebnis als Garant für den gesunden, erholsamen Schlaf, ist die Auswahl der Rasse, Herkunft, Haltungs- und Gewinnungsform, aber auch das Veredelungsverfahren entscheidend.

Daunen und Federn können durch ihre geniale Konstruktion mit einem Minimum an ökologisch wertvollem Material naturgemäß ein Maximum an Wärmeisolation, Feuchteregulation und Elastizitätsvermögen  gewährleisten.

Die Daune ist auch für Allergiker eine optimale Möglichkeit

Entgegen der bisherigen Meinung, dass Synthetikprodukte besonders für Allergiker geeignet sind, wurde in mehreren wissenschaftlichen Studien weltweit eindeutig bewiesen, dass Daunen und Federn weit weniger Asthma und bronchiale Erkrankungen hervorrufen können als synthetische Produkte. Auf diesen wurde eine mehrfach erhöhte Belastung des höchst gefährlichen allergieauslösenden Schimmelpilzes „Aspergillus furmigatus“ festgestellt. Die Milbe ernährt sich von Schimmelpilzen und Sporen: Je größer die Milbenpolulation, umso größer ist auch die anfallende Menge des allergieauslösenden Kot.

Mittlerweile mehren sich die Studien, insbesondere aus dem Ausland, die die irrtümlichen und weit verbreiteten Falschannahmen der Mediziner zum Thema Allergien und bronchiale Erkrankungen wissenschaftlich korrigieren.
So ist es in der Schlafmedizin und der Allergologie neuerdings bekannt, dass eine bestens klimatisierte trockene Gänsedaunen-Komfortzudecke guten und gesunden Schlaf fördert, weil sie keinen Milbenbefall zulässt.

Anders bei Synthetikbettwaren: Hier hat man Schimmelpilz- und Sporenwachstum als Asthma-Auslöser festgestellt. Die besondere Tragweite dieser speziellen Eigenschaften geht aus dieser durchgeführten Studie (GMX – Pilze im Kissen können Asthma auslösen, Manchester-Studie 31.07.2006) eklatant hervor. Während man vor annähernd 10 Jahren im neuseeländischen Wellington (Wellington Asthma Research Group, Oktober 1996, BMJ 1996; 313: 916) in einer Studie, eine bis zu 8fach höhere Belastung der synthetischen Kissen gegenüber Federnkissen mit dem allergenen Milbenkot vorfand und Federnkissen den Allergikern empfahl, offenbart die jüngste Studie aus England einen Befall synthetischer Kissen mit Schimmelpilzen der Spezies „Aspergillus furmigatus“, einem sehr feinblättrigen und leicht zerfallenden Schimmelpilz. Hierdurch erklärt sich auch die starke Milbenkotbelastung aus der neuseeländischen Studie. Die Milbe ernährt sich von Schimmelpilzen und Sporen. Dies können Sie auch unter www.lungenärzte-im-netz.de unter „Federbetten für Asthmatiker besser als synthetisches Bettzeug“ nachlesen (Studie von 2009).

Die Pflege von Daunenbetten

Daunenbetten und Federkissen sind dankbar und genügsam:

Es gibt nur wenige Gebrauchsgegenstände, die so intensiv benutzt werden und zugleich so wenig Pflege verlangen, wie Daunenbetten. Aufschütteln lockert die Füllung und schafft neue aktive Lufträume. Das ist die wesentliche Voraussetzung für den Klima-Ausgleich. Ein Daunenbett soll täglich aufgeschüttelt werden.

  • Luftzirkulation, Atmungsaktivität:

Lüften sorgt für den Abtransport der Nachtfeuchtigkeit. Bei trockenem Wetter freuen sich Daunenbetten und Federkissen besonders, wenn sie ein bis zwei Stunden auf dem Balkon oder im Fenster liegen können. Bei Nebel oder Regen bleiben diese lieber im Bett.

Pralle Sonne – besser nicht!

Intensive Sonnenbestrahlung entzieht der Daune und der Feder die zelleigene Feuchtigkeit und vor allem das Restfett. Dadurch wird sie spröde, unelastisch und schafft die Körperfeuchte nicht mehr weg und verliert an Gebrauchstüchtigkeit und -dauer. Auch das Inlett wird in der prallen Sonne über Gebühr strapaziert. Frische Luft immer – aber nicht in praller Sonne!

Wer sein Federbett im Winter an der Heizung trocknen will, sollte darauf achten, dass die Erwärmung etwa im Rahmen der Körpertemperatur bleibt. Federvieh ist zum “Braten” geeignet – das Federbett hingegen nicht.

  • Niemals Klopfen und Saugen:

Wer Daunenbetten den Torturen des Klopfers und des Staubsaugers unterwirft, darf nicht mit Dankbarkeit rechnen. Klopfer und Staubsauger sind für Daunenbetten Folterinstrumente. Sie erweitern die feinsten Inlettporen, lockern das Gewebe, so dass sogar einzelne Daunen und Federn heraustreten können.
Das Inlett ist von Haus aus so dicht und glatt, dass sich Staub nicht festsetzen kann. Von Zeit zu Zeit leichtes Bürsten genügt vollkommen.





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Fazit:

Bei der Suche nach eine neuen Zudecke, sollte der Daune auf jeden Fall Beachtung geschenkt werden. Allerdings spielt hier die Qualität eine große Rolle. Wer weniger auf Qualität achtet, sondern den Preis in den Vordergrund stellt, sollte generell auf Naturmaterialien verzichten.

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Dr.Metz