So schlafen Kinder am besten: Das richtige Bett für Teenager

spielende Kinder

Immer öfter kommen Eltern mit ihren heranwachsenden Kindern zu uns, um die richtige Matratze zu finden. Es ist ein äußerst positiver Trend, dass auch hier auf die Gesundheit der Kinder geachtet wird. Warum ist das so wichtig?

Bisher war es meistens so, dass die Eltern (gerade beim ersten Kind) sich die Nächte um die Ohren geschlagen haben, um Informationen über die richtigen Matratze für Säuglinge oder Kleinkinder zu finden. Die Matratze die dann für die Teenager folgte – in den Matratzengrößen 90×200 oder 140×200 cm – bekam dann deutlich weniger Aufmerksamkeit.

Ergonomische Matratzen bei Kindern?

Natürlich ergibt es wenig Sinn, bei einem im Wachstum befindlichen Menschen eine auf die Körperform angepasste Matratze anzubieten. Aber es gibt auch bei Kindern und Jugendlichen wichtige Dinge, die man beim Matratzenkauf beachten sollte.

Jeder Mensch und somit auch jedes Kind ist anders. Gehen Sie doch mal in eine Grundschule oder eine sechste Klasse und schauen Sie sich die Kinder an. Glauben Sie wirklich, dass alle Kinder gleich sind? Das alle Kinder die gleichen körperlichen Voraussetzungen mitbringen und alle Kinder die gleichen gesundheitlichen Grundlagen haben?

Und somit ist auch eine Matratze für Kinder und Jugendliche, sowie das Schlafverhalten, sehr individuell zu betrachten. Gemeinsam mit den führenden Fachhändlern Deutschlands, haben wir eine Matratze entwickelt, welche für über 70% der deutschen Kinder zwischen 4 und 13 Jahren Anwendung finden kann. Zudem ist der Preis von 279,00 Euro mehr als vertretbar.


Unsere Kindermatratze für Kinder zwischen 4 und 13 Jahren

Freizeitstress bei Kindern und Jugendlichen 

Kinder und Jugendliche haben sich in den vergangenen 10 bis 15 Jahren verändert. Ich sehe es selber an unserer Tochter: aktuell 7 Jahre und in der zweiten Klasse. Morgens um viertel vor acht macht sie sich auf den Weg in die Schule. Gegen viertel nach vier ist sie wieder zurück. Aufgrund unseres beruflichen Alltags geht sie in die Ganztagsbetreuung. Damit hat sie einen gepflegten 8-Stunden-Tag – und das an 5 Tagen in der Woche, was in der Summe mehr Wochenstunden mit sich bringt, als es bei vielen gewerkschaftlich orientierten Arbeitnehmern der Fall ist.

Natürlich sind Pausen und viel Spielzeit in den acht Stunden enthalten, aber wir sprechen ja auch von Kindern. Wobei ich mir sicher bin, dass in vielen Büros der Anteil an Spiel- und Pausenzeit ähnlich sein dürfte…

Jetzt muss man aber auch den Nachmittag und das weitere Tagesprogramm mit bedenken: Es geht für die meisten Kinder noch zu Tanzkursen, Reit- oder Tennisstunden oder zum Klavierunterricht. Das nicht einmal pro Woche, sondern gerne auch dreimal pro Woche, da eine Freizeitaktivität ja nicht ausreicht.

Es ist gut für die Entwicklung, ein Instrument zu lernen und Sport ist ja ohnehin wichtig. Natürlich dürfen die sozialen Kontakte nicht abbrechen, daher trifft man sich auch mal mit Freunden oder Klassenkameraden. Wenn es gut läuft, wird man auch auf Kindergeburtstage eingeladen, die heute ja mittlerweile eher einem durchgeplanten Galaabend gleichen, als einem Nachmittag mit “Topfschlagen” und “Blinder Kuh”.

Dass zwischen meinen Zeilen ein wenig Sarkasmus zu finden ist, dürfte klar sein, aber selbst wir sind zu Hause nicht soweit weg von einem solchen Ablauf der Wochen. Wir versuchen Freiräume zu schaffen, aber irgendwie ist dieser Freizeitstress leider doch irgendwie an der Tagesordnung. Vor allem auch deswegen, weil es sich die Eltern erlauben, selber noch ein Privatleben zu haben. Somit ist auch die Absicherung der außerschulischen Betreuung durch Großeltern, Nachbarn oder Geschwister ebenfalls gut zu organisieren…

Sobald dann das Handy ins Spiel kommt, steigt der Stresslevel durch das Beantworten von Nachrichten aus gefühlten 20 WhatsApp-Gruppen oder unzähligen Nachrichten an die beste Freundin. Das Posten seiner Aktivität auf Instagram oder das Kommentieren anderer Aktivitäten darf natürlich nicht fehlen, sonst läuft man Gefahr, sozial ins Abseits zu geraten.

Habe ich gerade in meinen Ausführungen übertrieben? Nein!

Kinder wachsen in dieser Welt auf!

Wir können uns gegen die oben aufgeführten Dinge kaum wehren. Wenn wir es tun, wehren wir uns gegen den Lauf der Zeit und das war immer schon schwierig. Es ist wie es ist, und wir müssen unseren Kindern hier eine gute Hilfe sein. Und dazu zählt auch die Unterstützung bei der Regeneration.

In unserem Konzept Deutschland lernt schlafenversuchen wir Menschen dafür zu sensibilisieren, mehr auf Schlaf und Regeneration zu achten. Die Zahl an BurnOut-Fällen wird definitiv zukünftig nicht geringer und nur eine gute Regeneration hilft uns, die notwendige Geschwindigkeit mitzugehen.

Der Ansatz, seinem Kind eine ergonomisch richtige Bettausstattung zukommen zu lassen, ist mehr als gut. Zusätzlich gilt es aber auch, Kindern und Jugendlichen die Wichtigkeit von gutem Schlaf näher zu bringen. Wie wir aber in unseren Vorträgen und unseren Schlafcoachings bemerken, sind die meisten Eltern selber nicht in der Lage, dies umzusetzen. Wie soll man aber etwas, was einem selber nicht bekannt ist, vermitteln? Ich kann meiner Tochter auch kein Chinesisch beibringen, wenn es bei mir komplett am Grundverständnis mangelt…

Fazit zum guten Schlaf für Kinder und Jugendliche

“Der Fisch fängt am Kopf an zu stinken” – und genau das müssen Eltern verstehen. Wer selber keinen Plan davon hat, worauf es beim Schlaf ankommt und was es zu beachten gilt, damit der Körper den richtigen Anteil an Regeneration bekommt, kann das auch nicht seinen Kindern beibringen.

Nehmen Sie sich doch mal eine Stunde Zeit für unser “kleines” Schlafcoaching im Schlafraum Wuppertal. Die Kosten von 59.- Euro werden nicht nur Sie, sondern auch Ihre Kinder zukünftig besser und gesünder schlafen lassen.

Bjoern Steinbrink - Schlafberater

Bjoern Steinbrink Schlafberater

Als Schlafberater helfe ich Menschen deutschlandweit am Telefon oder im persönlichen Gespräch vor Ort, die beste Lösung für einen gesunden und erholsamen Schlaf zu finden. In diesem Blog teile ich mein Wissen mit denjenigen, die uns nicht mal eben in unseren Filialen oder Partner-Filialen besuchen können.